Konrad-Zuse-Institut
Im Rahmen eines engeren Wettbewerbs wurde das Büro Dähne + Dahl als zweiter Wettbewerbssieger 1992 mit dem Projekt beauftragt. Die Gebäudeform war durch das Wettbewerbsergebnis des 1. Preisträgers vorgegeben. Es sah einen Längsbau vor, der in einem Halbrund endet um so zusammen mit dem bereits vorhandenen Informationsinstitut einen camupusartigen Platz zu bilden. Durch den Rundbau hindurch sollte eine Sichtbeziehung zu dem dahinterliegenden von Lenné gestalteten Freiraum des TFH-Gebäudes geschaffen werden. So wurde der dreigeschossige Längsbau mit Büros entwickelt, an den das Halbrund mit seinen besonderen Funktionen für studentische Öffentlichkeit mit Hörsaal, Bibliothek und Seminarräumen durch eine deutliche bauliche Zäsur als eigenständische Figur angefügt wurde. Prägnante Rahmen gliedern die Gasfassade des Längsbaus und öffnen ihn gleichermaßen zum Camupus hin. Der Rundbau betont durch die geschlossene Seitenteile seine markante städtebauliche Form, in der die Fenster eher wie notwendige Einschnitte wirken.

Innere Entwurfskonzeption:
Längsbau: Dreibündige Anlage mit zwei Erschließungsfluren und 3 Treppenhäusern.
Rundbau: In den Obergeschossen Mittelgang-Typ mit einem zentral gelegenen Haupttreppenhaus.
Die Eingangshalle wird zugleich für ständige Ausstellungen mit der angeschlossene Cafeteria genutzt.